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Galerie Förster

Uli Weigelt

Malerei

13. September - 21. Oktober 2007
Eröffnung: 8. September 2007 um 19 Uhr

Erste Eindrücke der Eröffnung finden Sie unter www.catonbed.de und als
große Bilder und mittlere Bilder (Fotos von Berthe U. Knieriem).

 

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Die neu eröffnete Galerie Förster stellt in ihrer ersten Ausstellung Malerei des Mainzer Künstlers Uli Weigelt vor. Gabriele und Gregor Förster erfüllen sich mit dieser Galerie einen lang gehegten Wunsch, der während ihres dreijährigen New York-Aufenthalts bereits 2003 zu der virtuellen www.Gallery-Forster.com geführt hat. Ihr Ziel ist es, zeitgenössische Kunst zu zeigen und in kleinem Rahmen Literatur, Musik und Theater vorzustellen.

Gabriele Förster lernte Uli Weigelt bereits während ihres gemeinsamen Kunststudiums kennen. Seine enorme Phantasie, Beobachtungsgabe und sein Spaß am Skurrilen begeisterten sie sofort. Er zeichnete und malte damals auf kleinen Formaten, schuf Szenerien, welche detailliert die verrücktesten Geschichten erzählten und immer von ungewöhnlicher Ästhetik waren. Nie ließ er sich von Trends beeinflussen, sondern malte unbeirrt altmeisterlich, während seine Kommilitonen mit wildem Pinselschlag auf die Leinwand hieben.

Seit seiner Kindheit ist Uli Weigelt in besonderer Weise an chinesischer und japanischer Kultur interessiert. Durch zahlreiche Reisen vertieft, fanden diese Erfahrungen Eingang in sein malerisches Werk, das mit der Zeit immer ungegenständlicher wurde. Mit kontrastreichen Farben und Formen, geheimnisvollen grafischen Zeichen und vereinzelten realistischen Elementen werden Naturphänomene auf die Leinwand gebracht, die unerklärliche Ereignisse ahnen lassen. Inneres und äußeres Chaos sucht der Künstler unter Kontrolle zu bringen, es zu einem Kosmos mit klaren Strukturen zu transformieren, wobei das Element des Unterbewussten, auch Unheimlichen aber immer wieder durchbricht. Gold symbolisiert den Weg in andere Gefilde, die – vielleicht – jenseits des Realen existieren.

Unter der Oberfläche abstrakter Landschaften liegt Rätselhaftes, oft auch Dunkles, Gefährliches verborgen, das sich jedem Betrachter anders mitteilt, unterschiedliche Assoziationen hervorruft und seltsame Geschichten bereit zu halten scheint.

Die Begründer der Galerie, Gabriele und Gregor Förster, fanden die Idee spannend, junge Schriftsteller mit Uli Weigelts Bildern zu konfrontieren und zu erleben, was diesen Autoren ein von ihnen ausgewähltes Gemälde erzählen würde. Als Ergebnis dieses Projekts werden bei der Eröffnung am 8. September Texte, zu denen jeweils ein Gemälde inspiriert hat, von den Autoren präsentiert. Es wird das erste Experiment einer Interaktion zwischen den Künsten sein. In weiteren Ausstellungen warten Gemälde auch auf ihr Echo in der Musik und im Darstellenden Spiel.

Interaktion I

Zwei Schriftsteller hatten sich jeweils ein Bild von Uli Weigelt ausgewählt, um mit einem Prosatext darauf zu reagieren. Die Kurzgeschichten sind durch Klicken auf folgende Links zu finden:

Paul Bokowski: "Frau K."

Anselm Neft: "Lebenslänglich"